Aktuelles und Nützliches

Inhalte:

  • Verschiebung des Nachhaltigkeits-Symposiums der Bauwirtschaft auf 28./29.06.2022
  • Forschung zeigt erstmals konkrete Pfade zur Klimaneutralität Deutschlands auf
  • Die CO2-Bepreisung kommt - jetzt Kosten für Ihren Betrieb kalkulieren!
  • PIUS - Portal für Ressourceneffizienz und Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)
  • Klimaschutz als Treiber von Transformation und Innovationen in der Baubranche

Verschiebung des Nachhaltigkeits-Symposiums der Bauwirtschaft auf 28./29.06.2022

 Der Schutz des Klimas und die darauf ausgerichtete Transformation der Baubranche sind für uns die zentralen Themen für die Bauwirtschaft in den nächsten Jahren. Im Februar sollten sie im Mittelpunkt des ersten Nachhaltigkeitssymposiums der Bauwirtschaft stehen. 

Aber auch der Schutz der Gesundheit und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in den aktuellen Pandemie-Zeiten sind uns ein Anliegen. Nachdem das RKI seit vergangener Woche wieder dringend von der Durchführung größerer Veranstaltungen in den Wintermonaten abrät, haben wir uns nach eingehender Beratung und Abwägung für eine Verlegung des Symposiums entschieden. 

Neuer Veranstaltungszeitraum ist der 28.-29. Juni 2022. Dieser neue Termin ermöglicht ein zeitnahes Aufgreifen des wichtigen Themas „Nachhaltigkeit am Bau“ unter dann zu erwartenden entspannteren Pandemie-Rahmenbedingungen.

 

Die bereits gebuchten Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Veranstaltungszeitraum 28.-29. Juni 2022.

Der neue Frühbucherzeitraum wurde bis zum 25.03.2022 verlängert. Sichern Sie sich ihr risikofreies Ticket jetzt.

 

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Forschung zeigt erstmals konkrete Pfade zur Klimaneutralität Deutschlands auf

BMBF-gefördertes Kopernikus-Projekt Ariadne modelliert, mit welchen Technologien Deutschland klimaneutral werden kann.

Logo des Ariadne Projektes
Logo des Ariadne Projektes, https://ariadneprojekt.de

Eine neue Studie des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne hat analysiert, auf welchen Transformationspfaden die deutschen Klimaziele erreicht werden können. Das Besondere: Erstmals wurde hierfür ein umfassender Vergleich von Modellen und Szenarien vorgenommen. Dadurch ergibt sich ein gleichermaßen detailliertes und verlässliches Bild der Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität 2045. Zentral ist demnach unter anderem die weitere Entwicklung von innovativen Klimaschutztechnologien.

 

Das Teilprojekt Ariadne widmet sich speziell den Auswirkungen auf den Gebäudesektor. Insbesondere die Wärmende und dessen Einfluss auf den Bausektor sind nicht unerheblich. Als mögliche Stellschrauben für die Reduzierung von Emissionen werden u.a. Sanierungen zur Reduzierung des Nutzenergiebedarfs und die Gewinnung von Wärme aus Erneuerbaren Energien genannt. 

Weiterhin wird die Nutzung von Wasserstoff im Gebäudesektor kontrovers diskutiert: Dieser Ist zwar Klimafreundlicher als Fossile Brennstoffe, jedoch kann er aus heutiger Sicht bis 2030 keine wirtschaftlichen Vorteile bringen. 


Die CO2-Bepreisung kommt - jetzt Kosten für Ihren Betrieb kalkulieren!

Im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung ist die Einführung einer CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe ab 2021 beschlossen worden.

 

Was kostet die neue CO2-Abgabe mein Unternehmen?

Am 1. Januar 2021 startete in Deutschland der nationale Emissionshandel zur CO2-Bepreisung von Brennstoffen. Der Zeitplan sieht so aus: Pro Tonne CO2, die bei der Verbrennung von Diesel, Benzin, Erdgas, Flüssiggas und Heizöl entsteht, müssen die Inverkehrbringer dieser Brennstoffe bisher 25 Euro zahlen.

Bis 2025 steigt der Preis für die CO2-Zertifikate nach einem festgelegten Pfad auf 55 Euro, bevor ab 2026 der eigentliche Emissionshandel mit einem Preiskorridor von zunächst 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2 folgen soll. Die Kosten für die CO2-Zertifikate werden in der Lieferkette bis zu den Verbrauchern weitergereicht.

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Preisaufschläge bis 2025 fest vorgegeben

 

Mit welchen zusätzlichen Kosten müssen Unternehmen in den kommenden Jahren rechnen? Für Diesel und Heizöl ergibt sich ein Preisaufschlag, der von 6,7 Cent pro Liter im kommenden Jahr auf 14,7 Cent pro Liter im Jahr 2025 zulegt. Bei Erdgas steigt der Preisaufschlag von zunächst 0,5 Cent pro Kilowattstunden bis 2025 auf 1,1 Cent pro Kilowattstunde.

Mit dem CO2-Preisrechner der IHK-Organisation können Sie die Veränderung der Kosten für Ihr Unternehmen berechnen.


PIUS - Portal für Ressourceneffizienz und Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)

Auch für Bauunternehmen eine wichtige Quelle.
PIUS steht für Produktions­integrierten Umwelt­schutz im eigenen Betrieb. Das PIUS Info-Portal stellt seit 2001 Unternehmen, Beratern und wissenschaftlichen Institutionen umfassende Informationen zu umweltverträglichen Produktionsmethoden zur Verfügung.

Heute ist es eine der meistbesuchten Plattformen zu den Themen PIUS und Ressourceneffizienz im deutschsprachigen Raum. Im Dokumentenpool recherchieren Sie komfortabel und übersichtlich nach Fachinformationen aus der betrieblichen Praxis. 

Dokumentenpool: Hier finden Unternehmen zahlreiche Publikationen, darunter Leitfäden zur Abfallbehandlung, Beispiele aus den Unternehmen, Leitfäden, Analysen und vieles mehr. Bereits unter Eingabe des Stichworts „Bau“ erhalten Sie zahlreiche Treffer.

Best-Practices: Auch hier finden sich Beispiele aus der Baubranche - z.B. zur optimierten Mischtechnik für Beton. Diese Beispiele zeigen auf wie Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und Kosten sowie CO2 eingespart werden können.

Förderung und BeratungHier erhält man einen Überblick über geeignete Förderprogramme auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene.

ToolsWenn man sich noch unsicher ist, an welchen Stellen eigene Ressourceneffizienzmaßnahmen ansetzen könnten, dann erhält man hier Anregungen für mögliche Ansatzpunkte:

Screenshot der Pius-Info Portal Homepage
Pius-Info Portal


Klimaschutz als Treiber der Transformation in der Baubranche

Der Gebäudereport der DENA widmet sich dem Bauen als einem Zusammenspiel vieler Mitspieler, die sich aktuell – jeder in seinem Kontext – Gedanken dazu machen, was sie zur Erreichung der Ziele des Klimaschutzgesetzes beitragen können. Architekten diskutieren z.B. über grüne Gebäude in urbanen Ballungszentren, Baustoffhersteller über nachhaltigen Beton und innovative Bauunternehmen postulieren die Modulbauweise. Alle diese Ansätze leisten Beiträge zum Klimaschutz. Wenn die Branche sie aber nicht proaktiv in ein übergeordnetes Gesamtbild einordnet, wird CO2-neutrales Bauen bis 2045 eine Vision bleiben. 

DENA Publikation Gebäudereport 2021 - Fokusthema Ziele und politische Rahmenbedingungen, www.dena.de
DENA Publikation Gebäudereport 2021 - Fokusthema Ziele und politische Rahmenbedingungen, www.dena.de

Auch wenn die Medien mit Blick auf die Klimaziele derzeit noch vorwiegend über klimafreundliche Mobilitätskonzepte diskutieren, wird es nicht mehr lange dauern, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass der Hebel der Baubranche mindestens genau so entscheidend zur Zielerreichung ist. 40% der Treibhausgas-Emissionen sind Gebäuden zuzurechnen. Die Baubranche wird sich transformieren müssen. Je schneller und vernetzter sie das tut, desto größer ist die Chance, dass sie die Transformation aktiv mitgestalten kann. Zum Gebäudereport 2021.

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Foto im Hintergrund:  © Peter Sondermann / Stiftung Zollverein