Unsere Motivation

Ausgangslage

Im Mai 2021 hat das Bundeskabinett im Rahmen einer Änderung des Klimaschutzgesetzes beschlossen, dass das Ziel der vollständigen Klimaneutralität nicht erst 2050, sondern bereits 2045 zu erreichen ist. Die beschlossenen Zwischenschritte – 65% weniger CO2 (gegenüber dem Jahr 1990) bis 2030 und 88% weniger CO2 bis 2040 – sind durchaus ambitioniert, für viele Branchen wie auch die Baubranche bisher aber noch nicht in dieser Konkretheit als Rahmenbedingung in die strategischen Planungen eingeflossen.

Während in den Medien noch vorwiegend über klimafreundliche Mobilitätskonzepte diskutiert wird, sprechen wir über die Verantwortung der Baubranche bei der Erreichung der Klimaziele und schlagen Schneisen für einen Transformationsprozess hin zum CO2-neutralen Bauen in 2045. 

 

Die Herausforderung

CO2-Neutralität bis 2045 - bei einer Verantwortung für 40% der weltweiten Emissionen* eine Herkulesaufgabe für die Branche

Für die Bauwirtschaft ist der erste relevante Meilenstein, das CO2-Minderungsziel für 2030, in einem Zeitraum von weniger als 10 Jahren zu erreichen. Die bisher unternommenen Weichenstellungen werden bei Weitem nicht für die Zielerreichung genügen. Aktuell drängt sich der Eindruck auf, dass alle Beteiligten vor allem ihre – individuell berechtigten, aber in der Gesamtschau nicht nützlichen – Partikularinteressen verfolgen. Ohne eine übergeordnete Neuausrichtung der Bauwirtschaft werden sich die Ziele des Klimaschutzgesetzes nicht erreichen lassen und für jeden einzelnen Akteur zu einer Bedrohung seiner wirtschaftlichen Existenz werden.

 

Mit der Realisierungsphase startete die EU Initiative „Das neue europäische Bauhaus“ in diesem Jahr ein mehrjähriges interdisziplinäres Vorhaben, um die Bauindustrie auf die kommende Transformation vorzubereiten. Aber genügt das?

Unser Beitrag

Vor dem Hintergrund dieser Fragestellung hat sich die ifA Bau Consult als älteste Unternehmensberatung für mittelständische Bauunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Vernetzung der Akteure in der Bauwirtschaft zum Auftrag gemacht, mit diesem Symposium als Kick-off und mit daraus abzuleitenden Initiativen und jährlichen Fortsetzungen des Symposiums den Weg bis zum ersten Meilenstein in 2030 und darüber hinaus zu ebnen.

 

Neben der unternehmerischen Aufbruchsstimmung soll auch ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Forschungsvorhaben und unternehmerische Ideen schon frühzeitig in Einklang gebracht und gemeinsam angegangen werden müssen. Forschung darf nicht dazu führen, dass ein kleiner Teil der Akteure zu den Gewinnern gehört und sich zukunftsfähig ausrichtet, während der Großteil der Akteure zu den Verlierern der Veränderung gehört.

Übernehmen auch Sie Verantwortung, bevor die Weichen von anderer Seite gestellt werden. Die Transformation der Branche ist unvermeidbar. Wer sie proaktiv mitgestaltet, wird eine Chance haben, als Gewinner hervorzugehen.

*wobei ca. 11% auf die Herstellung und ca. 30% auf den Betrieb von Gebäuden zurückzuführen sind, siehe Studie des BBSR, Stand Dezember 2020

Unsere ideellen Förderer



Veranstaltungsort: UNESCO-Welterbe Zollverein   |  Gelsenkirchener Str. 181  |  45309 Essen  |  Im Navi "Fritz-Schupp-Allee"

 

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Foto im Hintergrund:  © Peter Sondermann / Stiftung Zollverein